1. März 2013

Filmtagebuch: Februar 2013

5 BROKEN CAMERAS
(PS/IL/F/NL 2011, Emad Burnat/Guy Davidi)
7.5/10

THE A-TEAM [EXTENDED CUT]
(USA 2010, Joe Carnahan)
6.5/10

BORGEN - SEASON 1
(DK 2010, Annette K. Olesen u.a.)
6.5/10

BULLY [HARTE SCHULE]
(USA 2011, Lee Hirsch)
6.5/10

CELESTE & JESSE FOREVER
(USA 2012, Lee Toland Krieger)
6/10

DELIVER US FROM EVIL
(USA 2006, Amy J. Berg)
7.5/10

DETROPIA
(USA 2012, Heidi Ewing/Rachel Grady)
6.5/10

ED WOOD
(USA 1994, Tim Burton)
10/10

ER - SEASON 14
(USA 2007/08, Christopher Chulack/Stephen Cragg u.a.)
7.5/10

ER - SEASON 15
(USA 2008/09, Christopher Chulack u.a.)
7/10

THE EXPENDABLES 2
(USA 2012, Simon West)
6.5/10

FLYING SAUCERS OVER HOLLYWOOD: THE ‘PLAN 9’ COMPANION
(USA 1992, Mark Patrick Carducci)
7/10

THE HOUSE I LIVE IN
(USA/UK/AUS/D/J/NL 2012, Eugene Jarecki)
7/10

THE HOUSE OF THE DEVIL
(USA 2009, Ti West)
7/10

HOW TO SURVIVE A PLAGUE
(USA 2012, David France)
7/10

JUDGMENT NIGHT
(USA/J 1993, Stephen Hopkins)
6/10

THE LAST GLADIATORS
(USA 2011, Alex Gibney)
7/10

MOON
(UK 2009, Duncan Jones)
9/10

THE OSCARS
(USA 2013, Don Mischer)
3/10

SHERLOCK HOLMES: A GAME OF SHADOWS
(USA 2011, Guy Ritchie)
5/10

THE PAPERBOY
(USA 2012, Lee Daniels)
6/10

PAPERMAN [KURZFILM]
(USA 2012, John Kahrs)
8/10

PLAN 9 FROM OUTER SPACE
(USA 1959, Edward D. Wood Jr.)
7.5/10

WRONG TURN
(USA/D 2003, Rob Schmidt)
5.5/10

Kommentare:

  1. Von den Filmen habe ich nicht viele gesehen, doch immerhin kann ich dir bei "Ed Wood" zustimmen. "Moon" sah ich minimal schwächer, dafür "Wrong Turn" etwas stärker. Den Rest kenne ich nicht, werde mir aber "Expendables 2" mal vormerken...

    AntwortenLöschen
  2. Expendables 2 habe ich 45 Punkte gegeben. Wrong Turn sehe ich aber ähnlich. Wer die Oscars guckt, ist selbst schuld ;) Das A-Team fand ich dämlich und dabei leider nicht einmal charmant, m. E. also auch klar überbewertet. Moon habe ich bereits wieder verkauft. Ed Wood ist wirklich großartig, aber 10/10, naja.

    Mit House of the Devil liegst du allerdings ziemlich richtig. Da würde ich mir noch 1-2 Punkte mehr wünschen - habe aber mit einer derartigen Wertung vom Rudi nicht gerechnet - bist also doch noch für Überraschungen gut :)

    AntwortenLöschen
  3. Das A-Team fand ich im Extended Cut, der den Figuren mehr Raum gibt, runder als damals im Kino. Kein grandioser Film, aber ich mag die Charaktere.

    Moon ist ein Film, der mit jeder Sichtung wächst ;)

    Und House of the Devil hätte mehr Punkte bekommen, wäre das Ende nicht gewesen, das mir dann doch zu sehr ein Mash-up aus Rosemary's Baby und The Devil's Advocate war. Die ersten 90 Minuten sind aber toll.

    AntwortenLöschen
  4. Warum "nur" 6,5 Punkte für BORGEN? Was hat dich denn gestört? Gruß, C.H.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hui, hoher, da seltener, Besuch :)

      BORGEN war mir einfach zu unglaubwürdig als politisches Drama. Jede Folge ist identisch aufgebaut, irgendwas passiert, von dem Nyborg keine Ahnung und somit per se kein Verschulden hat. Dann sagt sie jedes Mal, das müsse geregelt werden, weil sonst "die Regierung gestürzt wird" und am Ende kann man es grad so abwenden, weil sie Zugeständnisse machen muss.
      Wenn jede Woche etwas passiert, was die Regierung stürzen könnte, scheint das eine derart schwache Regierung zu sein, dass man sich als Staatsoberhaupt, das nur das Beste für sein Land im Sinn hat, fragen sollte, ob jemand anderes nicht besser dafür geeignet wäre. Zumindest jemand, dessen Regierung nicht dauernd droht, gestürzt zu werden.
      Hinzu kommt, dass die meisten Dramatisierungen für mich lächerlich sind. Wie die Wirtschaftsministerin mit vollständig gefälschtem Lebenslauf. Das ist niemandem vorher aufgefallen? Oder die Arbeiterpartei, die dafür sorgt, dass der Finanzminister abgesetzt wird, weil sie in aktuellen (sic!) Meinungsumfragen grad gut dasteht.
      Hinzu kommt, dass Nyborg eine zwar idealistische, aber dennoch unfassbar naive Figur ist. Die Eheprobleme mit ihrem Mann waren nach der ersten Folge absehbar. Und nicht nur fürm den Zuschauer. Dennoch reagiert sie vollkommen perplex, als es ihrem Mann kurz vor Ende zu viel wird und er fremdgeht.
      Sowieso fand ich alle Figuren borderline lächerlich, genauso Kasper, der ernsthaft glaubt, eine Beziehung zu Katrine führen zu können, ohne sich ihr in irgendeiner Weise zu öffnen. Katrine wiederum wird als Super-Journalistin dargestellt und für Interviews gelobt, die einfach nur traurig sind (wie man sowas besser umsetzt, zeigt THE NEWSROOM).
      Sicherlich ist das eine Drama-Serie, aber eine, die vorab auf Arte damals so gelobt wurde, dass ich mir von einem politischen Drama mehr Realitätsnähe wünsche wie von THE WALKING DEAD et al. Der Plot ist mir letztlich übertrieben dramatisiert, die Charaktere zu doof. Mehr als 6,5 Punkte waren somit nicht drin.

      Löschen
  5. Einige deiner Kritikpunkte (z.B. Eheprobleme) kann ich sogar nachvollziehen, auch wenn ich persönlich diese weniger kritisch werten würde. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass die politischen Konflike in der Regel zeimlich gut skizziert sind. Und zumindest die Naivität von Nyborg wird in der der zweiten Staffel zu den Akten gelegt. Anyway: Wenn ich mir Borgen so ansehe, und dann an den "Minister" denke, den SAT1 demnächst versendet, ist das meiner Meinung nach schon sehr gutes Fernsehen...

    PS: So selten ist der Besuch gar nicht. Ich les schon noch das Meiste, was du so schreibst... ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir waren die politischen Konflikte, von denen es ja pro Folge einen gab (der immer drohte, die Regierung zu stürzen), zu überzogen. Dann lieber zwei Konflikte über die erste Staffel verteilt und ihnen mehr Zeit gewidmet als in der einen Folge CIA-Terrorgefangene auf Grönland (!), Industriemagnat will BIP gegen Frauenquote erpressen (!) und Nyborgs Mann muss dauernd Aktien verkaufen und Jobs aufgeben, weil die Regierung im selben Totto-Lotto-Laden ihre Maoams kauft wie er sich die Bravo Sport, etc. Dass der Juniorpartner plötzlich einen Minister rausdrückt, nur weil er diese Woche in der aktuellen Meinungsumfrage vier Prozentpunkte zugelegt hat, ist dann das i-Tüpfelchen.

      Dass das immer noch besser ist, als alle deutschen "Tatorte" und restlicher Schmu zusammengenommen, will ich damit gar nicht abstreiten. Aber nur weil die Deutschen kein Fernsehen können, muss ich dem Dänischem nicht 9 Punkte für eine unterdurchschnittliche Serie geben ;-)

      Löschen