3. Oktober 2010

The Social Network

Eine halbe Milliarde Menschen tummeln sich auf dem sozialen Netzwerk Facebook. Mehr als Grund genug, in Zeiten von Spielzeugverfilmungen wie Transformers und Battleship, einen Film darüber zu machen. Regisseur David Fincher, der aktuell einem durchschnittlichen schwedischen Krimi ein US-Remake beschert, hat diesen Facebook-Film, der als The Social Network in die Kinos kommt, mit dem ehemaligen Lead-Sänger von ‘N Sync, dem neuen Spider-Man und dem Michael Cera für Arme gedreht. Das Resultat ist eine technisch hochwertige, inhaltlich jedoch lediglich geschwätzige und dabei zugleich nichtssagende Belanglosigkeit. Eine ausführliche Besprechung gibt es bei den Kollegen von evolver.

6.5/10

Kommentare:

  1. Bin ja schon sehr gespannt auf den Film.

    Gefällt dir eigentlich ein Fincher?

    AntwortenLöschen
  2. Klar, SE7EN, FIGHT CLUB, THE GAME sind ganz großes Kino, ALIEN³, ZODIAC und BENJAMIN BUTTON erfüllen ebenfalls ihren Zweck. PANIC ROOM mochte ich allerdings noch nie.

    AntwortenLöschen
  3. Okay, dachte eher, du wärst nicht so ein Freund von ihm.

    Imho ist vor allem The Game schlecht gealtert bzw. find ich ihn heute sehr konstruiert. PR war auch noch nie mein Fall. Und über Button brauchen wir gar nicht erst anfangen.

    AntwortenLöschen
  4. Was ist das denn bitteschön für ein mieser TV-Tipp der Woche? ;)

    AntwortenLöschen
  5. Am Donnerstag ists endlich so weit =)

    AntwortenLöschen
  6. Also Flo, ich hab jetzt deine Evolver-Kritik zum Film gelesen und kann - du kannst es dir sicher schon denken - nicht wirklich mitgehen. Deine Argumentation, besonders was das "Erklären" ihrer Bezihung zueinander angeht, ist plausibel, aber ich finde dieses Erklären eben nicht notwendig und die Charaktere mit genügend Eigenschaften ausgestattet. (BTW: Bin ich eigentlich der Einzige, der festgestellt zu haben glaubt, dass Erica überhaupt nicht seine Freundin, sondern "nur" ein Date Zuckerbergs ist?)
    Hier der gehörnte Freund (Saverin), dort der Verführer (Parker) - das mag zwar in deinen Augen simpel sein, funktioniert aber ganz vorzüglich.

    AntwortenLöschen
  7. Der Film mag geschwätzig sein (was ich nicht schlimm finde), inhaltlich belanglos finde ich ihn inhaltlich ganz sicher nicht. Man kann The Social Network imho ganz gut mit Zodiac vergleichen der ähnlich "geschwätzig" und "belanglos" ist. Es ist eine Charakterstudie ohne Überraschungen aber trotzdem sehr wirkungsvoll.

    AntwortenLöschen
  8. Vor allem die Kritik an den Figuren der Vinkelvoss Zwillinge kann ich nicht nachvollziehen. Sie repräsentieren die Elitegesellschaft Harvards die Zuckerberg einerseits verachtet, andererseits beneidet. Sie gehen wie selbstverständlich davon aus dass ihnen wegen ihrem elitären Status alles gelingt. Als er ihnen das Projekt quasi vor der Nase wegschnappt ist das der erste Triumph Zuckerbergs über diese Gesellschaft für die er nie "gut genug" war.

    Die Metapher mit dem Ruderrennen mag man plump finden, immerhin ist sie technisch hervorragend umgesetzt :D

    AntwortenLöschen