27. April 2009

Panel to Frame: X-Men Origins: Wolverine

I'm the best there is at what I do, but what I do isn't very nice.

Für die meisten Menschen steht Wolverine wohl sinnbildlich für die X-Men. Und wahrscheinlich ist er tatsächlich ihr zuverlässigstes Zugpferd. Im eigentlichen Sinne ist Wolverine jedoch kein X-Man, zählt er schließlich nicht zu den kreativen Kindern von Stan Lee und Jack Kirby, sondern ist eine Schöpfung von Len Wein und John Romita, Sr. Seine Geburt feierte er in der 181. Ausgabe von The Incredible Hulk im Herbst 1974, als er für die kanadische Regierung den grünen Riesen bekämpfen sollte. Erst ein halbes Jahr später sollte Wolverine, erneut unter Federführung von Wein, zu dem Superheldenteam von Charles E. Xavier stoßen. Über die vergangenen drei Jahrzehnte hinweg hat der mysteriöse Kanadier seine ganz eigene Fanbase entwickelt und unzählige Abenteuer auch abseits der X-Men erlebt. Mit X-Men Origins: Wolverine beschreitet Marvel nun neue Wege, indem sie einem ihrer X-Men Charaktere ein eigenes Spin-Off verleihen. Und wem würde diese Ehre eher gebühren, als dem ambivalenten Logan mit seiner vielschichtigen Vergangenheit.

Es verwundert nicht, dass bereits Regisseur Bryan Singer in seinen beiden X-Men-Ausflügen in einer Nebenhandlung auf Logans Vergangenheit einging. Wobei dies primär hinsichtlich des Weapon-X-Programms der Fall war. Für den Australier Hugh Jackman sollte seine Portraitierung der Kultfigur den Durchbruch im Filmgeschäft bedeuten. Ähnlich wie seine Kollegen (namentlich Tobey Maguire oder Daniel Radcliffe) ist Jackman inzwischen unzertrennlich mit seiner populären Figur verwoben. Dankenswerterweise weiß der Australier jene Figur aber nicht als eine Bürde zu empfinden, sondern als Geschenk. Dementsprechend stand es für Jackman nie in Frage, ein weiteres Mal in die Rolle von Wolverine zu schlüpfen. Das Ende der X-Men-Trilogie sollte noch lange nicht das Ende von Wolverines Geschichte darstellen. Gerade seine Vorgeschichte offenbarte ungeahnte Möglichkeiten. Seien es seine Ursprünge, die Paul Jenkins, Joe Quesada und Bill Jemas von 2001 bis 2002 in der Origin-Reihe aufdeckten oder jenes traumatische Erlebnis des Weapon-X-Programmes, welches brillant von Barry Windsor-Smith 1991 in Weapon X umgesetzt wurde.

In X-Men Origins: Wolverine versuchen Skip Woods und David Benioff nun aus vielen dieser Wolverine-Geschichten ein großes Potpourri zu kreieren. Mit Oscarpreisträger Gavin Hood hinter der Kamera und aufstrebenden Hollywood-Stars wie Ryan Reynolds in kleinen Nebenrollen, versucht der Film in die Phalanx der aktuellen Comic-Verfilmungen vorzustoßen. Da kann das Budget für den Ableger der X-Men schon mal höher ausfallen, als damals für die X-Men selbst. Neben über einem Dutzend Marvel-Figuren finden dann auch Fan-Lieblinge wie Remy LeBeau und Wade Wilson Einzug in den Film, der scheinbar – sollte das Einspiel stimmen – Auftakt einer eigenständigen Trilogie sein könnte. Doch zuvor muss sich Wolverine erst zwei Vergleichen stellen. Kann er mithalten, mit der aktuellen Kino-Superhelden-Riege rund um Iron Man, The Dark Knight und Co.? Und wird er dem Bild gerecht, welches Singer in seinen beiden formidablen Filmen von ihm gezeichnet hat? Schließlich ist von dem Erfolg des Filmes abhängig, ob demnächst auch eigene Spin-Offs für Nebenfiguren wie Gambit oder Deadpool ins Haus stehen. Eines dürfte sicher sein, der Film wird die Comic-Gemeinde sehr zwiespältig zurücklassen.

Der Film folgt zu Beginn dem Werk von Jenkins, Quesada und Jemas. Im britischen Nordamerika, jenem Gebiet, das zwei Jahrzehnte später Kanada sein würde, liegt ein von Krankheit gebeutelter James Howlett in seinem Bett. An seiner Seite sein Freund, der etwas ältere Victor Creed. Als ein Schrei durch die Villa fährt, sieht James’ Vater nach dem Rechten. Ein Gewehrschuss kurz darauf reißt den Jungen jedoch aus seinem Krankenlager. Im Foyer findet er seinen Vater sterbend auf dem Boden. Der Mörder ist Victors Vater. Es ist jenes Erlebnis, welches dafür sorgt, dass James’ X-Gen ausgelöst wird. Aus seinen Handgelenken wachsen Knochenkrallen und die Wut über den Verlust des Vaters bildet den Beginn für James’ eigene Tragödie. Benioff und Woods weichen hier bereits entscheidend von den Ursprüngen Wolverines ab. Kurzerhand wird aus Dog Logan Victor Creed und sein Vater ersetzt John Logan. Was in der Origins-Reihe wahrscheinlich impliziert wurde, wird im Film zur Realität: James und Victor sind Brüder. Doch durch den Mord muss James fliehen, gemeinsam mit seinem Bruder an seiner Seite.

Das generelle Problem ist nicht unbedingt die Abänderung der Origins-Storyline, sondern vielmehr, dass Benioff und Woods explizit James und Victor als Brüder herausstellen wollten. Dummerweise versäumt es der Film in seinen folgenden neunzig Minuten durchgehend auch nur annähernd auf diese Bruderbeziehung der beiden einzugehen. Woher resultiert Victors Abneigung gegen seinen Vater, woher seine Sympathie für James? Wie entwickelte sich die Beziehung der Brüder, nachdem sie von ihrer Verwandtschaft erfuhren? Es ist eine erzwungene Beziehung, welche die Grundlage für jenen Protagonist-Antagonist-Aufbau bilden soll, die X-Men Origins: Wolverine inne wohnt. Betrachtet man den Konflikt der Beiden miteinander, so wird jedoch überdeutlich, dass es die ganz „normale“ Beziehung aus der Comic-Serie genauso getan hätte. De facto ist es auch jene Beziehung, da der Film in der Tat jener Bruderschaft keine sonderliche Tiefe verleiht. Das Intro in den Film ist ohnehin mit Makeln behaftet, die letztlich signifikant für das hauptsächliche Problem der Adaption allgemein stehen. Wo sich Origins jenem Trauma über fünfzig Seiten widmet, opfert Hood kaum mehr als zwei Minuten. Der Nichtkenner des Comics wird die aufgeworfenen Fragen somit schwerlich von selbst beantworten können.

Ähnlich verhält es sich mit dem Vorspann, der wie Watchmen versucht in wenigen Einstellungen die der Geschichte vorangegangenen Epochen zusammenzufassen. Im Gegensatz zu Snyder vermag dies bei Hood jedoch weniger zu gelingen, was nicht nur an der Redundanz der Kriegseinstellungen liegt, sondern auch an dem sehr gewöhnungsbedürftigen Schnitt. Anschließend geht das Dilemma gleich weiter. Es schadet dem Film ungemein, dass er versucht viele Handlungsstränge um Wolverine in seine Geschichte einzugliedern. Dies hat zur Folge, dass jenen Handlungssträngen nur wenige Minuten Leinwandzeit geschenkt werden, die in keiner Weise offenzulegen vermögen, welche Bedeutung sie für die Figur haben. So wird so knapp wie möglich in der ersten Viertelstunde eine Spanne von 130 Jahren überwunden, wobei der Team-X-Episode nur wenig mehr Zeit geschenkt wird, als Wolverines Jugend. Erneut dient die Sequenz einzig der Etablierung eines Handlungselements, indem neben Major William Stryker (Danny Huston) auch die übrigen Mitglieder des Teams wie Wade Wilson (Ryan Reynolds), Fred Dukes (Kevin Durand), Agent Zero (Daniel Henney), Bolt (Dominic Monaghan) und Wraith (Will.i.am) eingeführt werden. Für einige der Mitglieder hat sich die Anwesendheit im Film mit jener kurzen Sequenz im Grunde auch fast schon wieder erledigt.

Auch im Verlaufe des Filmes wird immer wieder ein neues Kapitel im Leben von Wolverine (Hugh Jackman) aufgeschlagen, ohne dass jene Kapitel eine nähere Betrachtung erfahren. Beispielsweise beginnt Stryker in der Mitte des Filmes plötzlich James „Logan“ zu nennen, ohne das im Film – da ja die Namensgebung durch die Origins-Serie entfällt – darauf eingegangen wird, wieso Logan nun „Logan“ heißt. Solche inhaltlichen Fragen wirft der Film öfters auf, auch hinsichtlich der Kampfführungen von Gambit und Deadpool. Ohne Frage hapert es in X-Men Origins: Wolverine an der Quantität des Inhalts und dem geringfügigen zeitlichen Rahmen für diesen Inhalt. Die Aufnahme von Logans Ursprung, den Erfahrungen mit Team X, Weapon X und die Beziehung zu Silver Fox (Lynn Collins) führen dazu, dass all diesen Episoden kaum mehr Raum als wenige Minuten eingeräumt wird. Die Hektik mit der Wood und Benioff hier durch Logans Leben schreiten, stört dabei das Eintauchen in sein Universum ungemein. Wo der Fan leicht verschmerzt das Gesicht verzieht, wird der Comic-fremde Zuschauer sicher gelegentlich verwirrt die Stirn runzeln.

Dies betrifft nicht minder die Vielzahl an Charakteren, die im Film meist nicht über den Status des Stichwortgebers hinauskommen. Sei es Fred Dukes alias Blob, Wraith, Bolt oder Emma Frost. Sie alle sind im Grunde reine Staffage, denen es obliegt in einem Moment der Handlung diese durch eine kurze Handlung oder einen Satz etwas in die richtige Richtung zu stoßen. Das ist in manchen Fällen mal mehr (Emma Frost) und mal weniger (Bolt) ärgerlich. Mit Charaktertreue nehmen es Benioff und Woods ohnehin nicht so genau. Da werden Mutantenfähigkeiten mal eben ausgetauscht (was anschließend zu unnötigen Wendungen führt) und etwaige Figuren auf einmal zu Brüdern und andere zu Schwestern. Die Spitze des Eisberges bildet dann die Pervertierung von Deadpool, der kaum noch etwas mit seinem Comic-Pendant gemein hat. Zwar gestattet der Film Reynolds zu Beginn noch einige Charakteristika des „merc with a mouth“, doch wie sich die Figur anschließend entwickelt, ist enorm enttäuschend. Wenn schließlich Agent Zero mehr Präsenz zeigen darf, als die – extra eingefügten – Fanlieblinge Gambit und Deadpool, spricht das nur für die Probleme, die X-Men Origins: Wolverine aufwirft. Allerdings ist diese etwas respektlose Einbindung von Figuren bereits in den Vorgängern (Sabretooth/X-Men, Lady Deathstrike/X2, Angel/X-Men: The Last Stand) zutage getreten.

Am erwähnenswertesten wäre noch der Auftritt von Gambit anzuführen, dessen Darstellung durch Taylor Kitsch durchaus zu gefallen weiß. Nach fulminantem Auftritt wird ihm (auf wie oben angesprochen schwer nachvollziehbare Weise) die Luft aus den Segeln genommen, um ihm später in einer etwas unpassenden Han-Solo-Referenz ausklingen zu lassen. Aber auch Gambit kommt nicht umhin, das Schicksal der anderen Figuren, unter ihnen auch Scott Summers, zu teilen. Er ist letztlich nur Mittel zum Zweck für die eigentliche ménage à trois des Filmes. Dieser steht ganz unter dem Zeichen von Logans Rivalität mit Victor Creed (Liev Schreiber) und Stryker. Es ist der einzige Nebenplot, dem sich Hood wirklich ausgiebig widmet, selbst wenn er inhaltlich vormerklich Singers X2 folgt, denn den Motiven, die Windsor-Smith in Weapon X eingeführt hat. Zwar wird nicht unbedingt klar, welche Motivation Creed und Stryker antreibt (z.B. weshalb Team X sich aufgelöst hat), doch ist es zuvorderst die Rivalität zwischen Logan und Creed, die den Film zusammenhält. Bedauerlicherweise enttäuschen jedoch gerade (aber nicht nur) die Kampfszenen der beiden, die stets primär von einer Partei dominiert werden. Hier ist die Auseinandersetzung auf der Freiheitsstatue in X-Men sehr viel ausgeglichener und ansehnlicher choreographiert. Wobei Hoods Film nicht explizit deutlich macht, dass es sich bei Creed um dieselbe Person handelt, wie in Singers Sabretooth. Schließlich nimmt man es auch sonst bei den Charakterdarstellungen nicht immer sonderlich genau.

Doch X-Men Origins: Wolverine hat auch seine guten Momente, selbst wenn diese im Vergleich zu den Fehlern ehern geringfügiger auftreten. So ist die Besetzung generell als gelungen zu betrachten. Speziell Liev Schreiber geht in seiner Rolle des sadistischen Victor Creed vollends auf und auch Reynolds verleiht in seiner kurzen Zeit dem Charakter von Wade Wilson Leben. Ähnlich verhält es sich mit Durand, Will.i.am und Kitsch. Dagegen bleiben Jackman und Huston etwas blass und wissen wenig vom Innenleben ihrer Figuren preiszugeben. Besonders schade ist dies bei Logan, um dessen traumatische Erlebnisse sich schließlich der gesamte Film dreht. Collins hingegen agiert in ihrer Rolle als Silver Fox nicht mehr als nötig. Es ist zudem nicht unbedingt naheliegend, dass sie eine kanadische Blackfoot spielt, weshalb man auch hätte in Erwägung ziehen können, Q’Orianka Kilcher an ihrer Stelle zu besetzen. Das Ensemble selbst kann man jedoch kaum für das Versagen des Filmes verantwortlich machen, dafür ist vormerklich das schwach ausgearbeitete Drehbuch von Wood und Benioff verantwortlich.

Überraschenderweise sind es nicht die Actionszenen von Wolverine, die im Film beeindrucken. Vielmehr trumpfen hier die Sequenzen um Agent Zero, Wade Wilson und Gambit auf, während Logans Intermezzi eher eine Enttäuschung darstellen. Hierzu ist auch der Finalkampf zu zählen, dessen ganze Ausgangsbasis ohne sehr kritisch zu betrachten ist und nur das i-Tüpfelchen auf den Fehlern des Filmes darstellt. Viele der Choreographien wirken etwas einfallslos und ihre Inszenierung nicht immer ganz sauber. Die Effekte sind solide, schwanken jedoch in vereinzelten Fällen. Ist Durands Transformation zu Dukes bzw. dem Blob sehr nett geraten, so wirkt Emma Frosts Diamantüberzug doch etwas billig (selbst hinsichtlich Colossus’ schon nicht ganz sauberer Transformation in den beiden indirekten Vorgängern). Gavin Hood zeigt zudem, dass er nicht Bryan Singer ist, selbst wenn er dessen gelungene, liebevolle Gimmicks bisweilen versucht zu imitieren und in den Film einzubauen. Da darf natürlich auch Logans Adamantium-Mittelfinger nicht fehlen. Sehr schön – wobei wohl nur für Fans zu identifizieren – sind die Anspielungen an die Comics geraten. Da trägt Stryker einmal ein Kreuz an seinem Jacket und Logan darf seine Gegenüber „bub“ nennen. Für die Selbstironie der singerschen Filme reicht es dann aber doch nicht.

Was von X-Men Origins: Wolverine bleibt, ist ein Film, der sich trotz seines Prequel-Status’ konsequent an Brett Ratners misslungenen Abschluss der Trilogie anschließt. Es schadet dem Film eine mehr als ein Jahrhundert umspannende Geschichte erzählen zu wollen, da hier weder die Origins-Storyline, noch die Episoden um das Team X oder Weapon X entsprechend gewürdigt werden. Zudem verstört der Umgang mit den einzelnen Figuren, bei denen manche Abänderungen gar eklatant sind. Die Rahmenhandlung des Filmes wirkt ob ihrer Fülle oft ziemlich gehetzt, sodass man nicht wirklich in das Geschehen einzutauchen vermag. Hier wäre sicherlich mehr drin gewesen. Denn so ist der Wolverine-Ableger bedauerlicherweise nicht mehr als ein durchschnittlicher Abklatsch, der aus fantechnischen Gesichtspunkten sogar zu enttäuschen weiß. Damit gliedert sich Hoods Film in die aktuelle Welle misslungener Comicverfilmungen von The Spirit über Watchmen bis hin zu The Dark Knight ein. Es ist offensichtlich, dass für die Studios die Anpassung des Geschehens an die Sehgewohnheiten des angestrebten Mainstreampublikums Priorität besitzen. Dass dies den zu erzählenden Geschichten oft zuwider läuft, merkt man den Filmen wie in diesem Fall allerdings an. Wünschenswerter wäre eine getreuere Adaption mit stärkerem Fokus auf einen einzelnen Aspekt. Aber da Comic-Verfilmungen inzwischen das Genre finanziell zu dominieren scheinen, bleibt dies wohl auf nicht absehbare Zeit vorerst zumindest noch Wunschdenken.

4.5/10 - erschienen bei Wicked-Vision

Kommentare:

  1. Tja, was soll man dazu sagen. Ich selbst habe ja schon gar keinen Bock mehr auf Comic Blockbuster der Marke Global Distribution. Es muß ja mittlerweile den Leuten in Takihistan ebenso gefallen wie den Leuten Oklahoma. Und dann kommt da eben soetwas bei herum.

    AntwortenLöschen
  2. Da spricht - auch mal wieder in aller Ausführlichkeit - der Comicexperte. Mal abgesehen davoon, dass ich bekanntlich "DK" und "WM" eher nicht misslungen finde, kann ich mir vorstellen das ich dir diesmal sogar folgen kann. Schon der Trailer hat mich nicht überezugt, und was du jetzt schreibst klingt in der Tat nach Schema F. Schade.

    AntwortenLöschen
  3. Schade, Empire findet den ja auch schlecht (2/5). Dabei ist das der einzige Sommerblockbuster, der mich auch nur im entferntesten interessiert. Transformers, Star Trek, Terminator, bäh! Und dass du den auch noch mit dem Ratner vergleichst, macht alles noch viel schlimmer. Wie lange dauert's bis Iron Man 2 kommt? :-(

    AntwortenLöschen
  4. Hab ihn nun auch gesehen und kann dir in den meisten Punkten zustimmen, auch wenn meine Wertung bzgl. des Unterhaltungswert dann noch einen Punkt oder zwei höher ausgefallen wäre.

    Das Intro fand ich fast das beste am Film, zusammen mit Liev Schreiber. Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass Victor Creed dann später zu Sabretooth wird?

    Mehr gewöhnungsbedürftig als das Intro fand ich Patrick Stewart's digitalisierter Auftritt. ROFL

    AntwortenLöschen
  5. @Fox: Der Film bezeichnet Creed selbst, wenn ich das richtig mitbekommen habe, nie als Sabretooth. Von daher sprach ich im Text ja davon, dass man sich nicht sicher sein kann (bedenkt man die anderen Veränderungen), dass Creed tatsächlich Sabretooth ist.

    AntwortenLöschen
  6. Ok danke für diese Desillusion :D

    Nachdem ich das Review von C.H. und deine Commments gelesen hatte dachte ich vll. wage ich den Kinobesuch aber nun..
    Als Comic-Geek ziehe ich die Vorlagen den Filmen bis jetzt eigentlich immer vor da gebe ich dir Recht. Ich fand allerdings WM und vor allem TDK doch sehr gelungen, natürlich immer als Popcornkino betrachtet.
    Erst neulich habe ich eine Diskussion vom neuen Star Trek-Film verfolgt wo es auch um die Frage ging ob zugunsten der Mainstreamtauglichkeit Opfer gebracht werden müssen. Ich würde diese Frage nun nicht mit "JAAA" bejubeln aber die Comic-Verfilmungen dienen im Prinzip ja eh nur dazu neue Leser gewinnen zu können, quasi als Starting-Point, im Endeffekt also (meistens) pure Werbung.
    Die Flicks empfinde ich als Comic-Fan daher sehr zwiespältig, einerseits schmerzt es oftmals zu sehen was mit meinen Lieblingen passiert andererseits betrachte ich sie als nette Unterhaltung für Zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.

    Ahhhrg! Vielleicht muss ich also doch die Kinokarte lösen um mit dir hier darüber diskutieren zu können ;)

    AntwortenLöschen
  7. Oder auf die ungeschnittene DVD warten - selbst wenn die nur 12 Sekunden mehr Material bietet.

    AntwortenLöschen