11. August 2009

Los abrazos rotos

In der 179. Ausgabe der Süddeutschen Zeitung dieses Jahres widmete sich der Feuilleton-Teil auf einer Seite dem spanischen Regisseur Pedro Almodóvar und seinem neuesten Film Los abrazos rotos. Marcus Rothe erklärte, der Spanier sei „einer der letzten richtig großen Autorenfilmer“[1] und Rainer Gansera setzte noch einen drauf, indem er Almodóvar zur „Galionsfigur des spanischen Kinos“[2] erhob. Mit seinem aktuellen Film beweist Almodóvar, dass beide Recht haben, denn Los abrazos rotos ist erneut großes Gefühlskino, mit dem typischen Humor des spanischen Auteurs. Wieso, weshalb, warum (mehr oder weniger) versuche ich bei MovieMaze zu erläutern.

7.5/10

[1] Rothe, Marcus: "Meine Schule war die Nacht", in: Sueddeutsche.de, 05.08.2009, http://www.sueddeutsche.de/kultur/696/483145/text/ <10.08.2009>.
[2] Gansera, Rainer: Der Liebende hat immer recht, in: Sueddeutsche.de, 05.08.2009, http://www.sueddeutsche.de/kultur/707/483156/text/ <10.08.2009>.

Kommentare:

  1. Bei denen von MovieMaze kann ich offensichtlich nicht Paste & Copy praktizieren. Egal. Zu Beginn des fünften Absatzes schreibst du ja, dass der Film ein wenig unter der Konstruiertheit des Plots leidet. Das die Story sehr, sehr konstruiert ist, ist durchaus richtig. Nur stelle ich mir schon den ganzen Abend die Frage, ob dies nicht vielleicht sogar als stilistisches Mittel gewollt war, denn eigentlich geht es in dem ganzen Film über um Konstrukte. Nur mal so ein Gedanke zu später Stunde... :)

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  2. Ich meinte hier speziell Ray X, der ja nur integriert wird, um den Übergang zu Vergangenheit zu schaffen, wobei die Figur selbst zumindest in meinen Augen einfach nur unwichtig ist (zumindest in der Gegenwart), sieht man davon ab, dass sie Erinnerungen wach ruft. Wie sie jedoch eingebaut wird - gerade zum Ende hin - fand ich eben störend da nutzlos und verschenkt. Aber das sieht natürlich jeder anders.

    Und Copy/Paste geht bei MovieMaze nicht, das ist richtig :-)

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