24. Februar 2011

True Grit

Fortsetzungen und Comic-Verfilmungen dominieren den Markt, neben Alien-Invasion- und Vampir-Vehikeln. Remakes gibt es auch en masse, bei Joel und Ethan Coen nennt sich das jedoch „Neuverfilmung“. Zu Grunde lag True Grit, ein Westernroman von Charles Portis aus dem Jahr 1968, vor 40 Jahren bereits mit John Wayne in der Hauptrolle verfilmt und nun eben erneut. Das Resultat ist der erfolgreichste Film der Brüder, sowohl beim Publikum wie bei den Kritikern. Technisch sieht True Grit auch schnieke aus, Roger Deakins’ Bilder so schön wie eh und je und Carter Burwells Score klingt auch gut an. Nur mit der Handlung und den Figuren ist das wieder mal so ’ne Sache bei den Coens. Ausführliches bei Evolver.

6.5/10

Kommentare:

  1. Ach, ich fand ihn gut, hab mich gut unterhalten gefühlt im Kino. Aber es bleibt dabei, an ihre wirklich tollen Filme können die Coens nicht mehr anknüpfen. Auch No Country For Old Men fand ich schon deutlich schwächer, und A Serious Man ging inhaltlich komplett an mir vorbei.
    Western Fans sollten sich an True Grit erfreuen können, denke ich.

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  2. "Western-Komödie" - habe ich auch so empfunden und anders als bei NCFOM waren mir die (Comic-)Figuren ziemlich egal bzw. habe ich mit ihnen nie wirklich mitfiebern können.

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