25. August 2007

The Ex

Why would I give you my 'yes' ball?

Wie bereits an anderer Stelle geschrieben ist The Ex – welcher ursprünglich Fast Track hieß – der dritte Sommer-Pärchen-Film, der in Deutschland direkt auf DVD erschien, was wohl an seinem enttäuschenden Einspielergebnis in den USA liegt. Dabei ist diese von den Weinsteins produzierte Komödie erstaunlich starbesetzt. Neben Zach Braff, Amanda Peet und Jason Bateman tummeln sich in Nebenrollen und Gastauftritten Leute wie Charles Grodin (sein erster Film in 13 Jahren!), Mia Farrow, Amy Adams, Donal Logue und Paul Rudd. Mit beiden letztgenannten hatte Regisseur Jesse Peretz bereits bei seinen vorherigen Filmprojekten zusammengearbeitet.

Tom (Braff) und Sofia (Peet) sind frisch verheiratet und haben einen Sohn bekommen. Da Tom erneut seinen Job verloren hat, lässt er sich dazu breitschlagen aus New York in das beschauliche Ohio zu ziehen, um in der Werbefirma seines Schwiegervaters zu arbeiten. Dort wird er dem gelähmten Chip (Bateman) unterstellt, welcher sich als Exfreund von Sofia erweist. Chip macht fortan Tom das Leben zur Hölle und die Dinge in Job und Ehe scheinen für diesen aus dem Ruder zu laufen, während er versucht allen zu beweisen, dass Chip nicht der ist, der er vorgibt zu sein.

Trotz seiner vielen bekannten Darsteller schafft es The Ex dann doch nicht an die Klasse von Knocked Up heranzukommen, kann jedoch License to Wed problemlos schlagen. Besonders in der ersten Hälfte weiß der Film zu überzeugen, wenn Tom sich in die verquere Arbeitssituation in der Firma von Sofia’s Vater einleben will. Meine Sympathien sind auch sicherlich auf Zach Braff zurückzuführen, den ich seit meiner Lieblingsserie Scrubs immer wieder gerne sehe, aber auch so ist das enttäuschende Einspielergebnis nicht recht zu erklären. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass The Ex zweimal verschoben worden ist und schließlich im Mai statt Januar ins Kino kam. Meines Wissens schaffte er dies in Deutschland überhaupt nicht und wenn, dann ging er in der Masse ziemlich unter und ist inzwischen auf DVD zu haben. Eine nette kleine Komödie für zwischendurch, bei der besonders Fans von Zach Braff (Scrubs) und Jason Bateman (Arrested Development) auf ihre Kosten kommen sollten.

6.5/10

Kommentare:

  1. Ich bin großer Fan von Braffs Filmen. Dieser jedoch, ich weiß nicht genau wieso, schreckt mich dagegen vollends ab.

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  2. Hört sich ja ganz nett an. Ich hatte auf Braffs Blog schon recht viel über den Film gelesen und war zunächst enttäuscht, dass er es bei uns nicht ins Kino geschafft hat.

    Jason Bateman sehe ich auch sehr gerne. Insofern werde ich mir den Film vormerken.

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  3. Also ich habe auch in der CINEMA (welche in Filmblogger-Kreisen kein großes Standing hat *g*) eine positive Kritik gelesen und wirklich schlecht ist der Film auch nicht. Mir als Braff-Fan hat er, wie gesagt, gefallen.

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  4. @bullion: Hatte gar nicht gewusst, dass Braff einen Blog hat, danke für den Tipp, habe ihn gleich verlinkt ;)

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  5. Also ich fand The Ex sehr schlecht.
    Selbst für einen Zach Braff Fan finde ich deine Bewertung viel zu positiv, vor allem wenn ich sehe, wie du den armen Disturbia fertiggemacht hast, der dagegen ein wahrer Ausbund an Unterhaltsamkeit ist.

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  6. Da scheiden sich eben die Geister, Sarge.

    Ich fand Disturbia ist ein langweiliger Teenie-Horror-Film mit einem schlechten Hauptdarsteller.

    The Ex ist keine große Komödie, aber hat mich vor allem in der ersten Hälfte sehr gut unterhalten.

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