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6. Mai 2013

Stoker

We are not responsible for what we have come to be.

In der Regel führen schwarze Listen Personen, die in irgendeiner Form benachteiligt werden sollen. Berühmt wurde die Hollywood Blacklist, die Filmschaffenden Mitte des 20. Jahrhunderts aufgrund „unamerikanischer Umtriebe“ die Arbeit verbot. Alles andere als eine Negativliste ist dagegen die Black List in Hollywood, die seit 2004 jährlich jene Drehbücher auflistet, die vielversprechend, aber noch unproduziert sind. Vor vier Jahren landete Aaron Sorkins Skript für The Social Network auf der Black List, 2010 war unter anderem Argo, dieses Jahr Oscarpreisträger, darunter. Noch vor ihm war dabei Stoker gelandet, das Drehbuch-Debüt von Schauspieler Wentworth Miller, das im vergangenen Jahr verfilmt wurde.

Hierbei fungierte es zugleich als englischsprachiges Regiedebüt von Park Chan-wook und erzählt die Geschichte der adoleszenten India (Mia Wasikowska), deren Vater an ihrem 18. Geburtstag durch einen Unfall stirbt. Zu seiner Beerdigung erscheint auch sein jüngerer Bruder Charlie (Matthew Goode), von dessen Existenz India bisher nichts wusste. Er quartiert sich bei ihr und ihrer Mutter Evelyn (Nicole Kidman) ein, auf beide Frauen einen besonderen Reiz ausübend. Während speziell ihre Mutter immer mehr Onkel Charlie verfällt, ist dieser India weitaus suspekter. Als sie ihrer Gefühlsgemengelage schließlich nachgibt, stößt sie nicht nur auf ein dunkles Geheimnis über ihren Onkel, sondern auch über sich selbst.

Miller greift für sein Debüt, daraus hat er keinerlei Hehl gemacht, auf Alfred Hitchcocks Plot aus Shadow of a Doubt zurück. Ein Onkel Charlie erscheint auf der Matte und stellt sich als Serienmörder heraus, über dessen Geheimnis seine Nichte informiert ist. Dennoch ist Stoker nicht einfach nur nachgeäfft, sondern bewegt sich spätestens im zweiten Akt in eine andere, eigenständige Richtung. Alle drei Figuren des Films sind mehr oder weniger in sich zurückgezogen. Die Körperkontakt ablehnende India ist dabei so verquer und schrullig wie jene Rollen, die Winona Ryder in den achtziger Jahren zu spielen pflegte. Eine Beziehung zu ihrer Mutter ist im Grunde nicht existent, ihre einzige Bezugsperson war ihr Vater.

In welche Richtung sich der Film ab dem zweiten Akt bewegt, ist ebenso wenig überraschend wie sein weiterer Verlauf vorhersehbar. Durch das Erscheinen von Charlie erhält das Leben von India eine Richtung, die sie vielleicht zuvor erahnt haben könnte, ohne sie jedoch genau zu wissen. Stoker ist somit weniger Krimi und auch nicht wirklich Horror, sondern letztlich Coming of Age-Film der als soziale Außenseiterin gebrandmarkten Hauptfigur. “I’m not formed by things that are of myself alone”, verrät uns India per Voice-Over zu Beginn in einer Eröffnungsszene, die zum Schluss eine perfekte narrative Klammer erhält. Ohnehin, und das zeichnet Parks US-Debüt aus, ist Stoker ein einziger audiovisueller Hochgenuss.

Das soll Millers Leistung keineswegs schmälern, dessen Geschichte über die gesamte Laufzeit hinweg dank ihrer spannenden Figuren interessiert, doch was man am Ende von Stoker mitnimmt, ist mehr die Verpackung des Geschenks als dieses selbst. Parks Mise-en-scène und Bildkomposition ist grandios, zahlreiche Bilder, Farbmotive und Schnitte einfach nur bewundernswert. Womöglich sah kein Film des Südkoreaners bisher besser aus als dieser, der durch eine harmonische musikalische Untermalung abgerundet wird. Sei es der Soundtrack von Clint Mansell als solcher, die von Philip Glass komponierten Piano-Duette oder Emily Wells’ kongenial den Schluss in den Abspann überleitendes „Becomes the Color“.

Insofern ist Parks jüngster Film ein wahres Gedicht, die Handschrift seines Regisseurs tragend und dabei zugleich Hitchcock auf Dexter treffen lassend, in dem die Besetzung sekundär ist, aber dennoch überzeugend spielt. Sowohl Wasikowska als auch Goode sind punktgenau besetzt, sie die mädchenhafte Identitätssuchende, er der lächelnde Mysteriöse. Auch Kidman gefällt hier in einer ihrer zuletzt so häufig gewählten Rollen als bitchiges Miststück mit Herz. Stoker ist ein rundum gelungener Film und ein sehenswertes transpazifisches Debüt von Park. Der Regisseur soll als nächstes für Hollywood den Western The Brigands of Rattleborge verfilmen – und der war wiederum der meistvotierte „Black List“-Film von 2006.

8.5/10

5. April 2012

The Grey

Once more into the fray. Into the last good fight I’ll ever know.

In seinem Werk De Cive von 1642 verwertete Thomas Hobbes ein Zitat des römischen Komödiendichters Titus Maccius Plautus aus dessen Asinaria: Homo homini lupus. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. Eine Erfahrung, die auch Liam Neesons Filmfigur in Taken machen musste, dem zweiterfolgreichsten Film des nordirischen Schauspielers gemessen an seinem Budget. “I will look for you. I will find you. And I will kill you“, versprach er darin den Entführern seiner Tochter. Und in gewisser Weise ähneln sich Taken und Joe Carnahans The Grey. Darin ist der Wolf dem Menschen ein Wolf und wenn er sprechen könnte, würde er Neesons Figur wohl zuknurren: “I will look for you. I will find you. And I will kill you“.

Dabei ist es nicht so, als ob Carnahans Film ein sich rächendes Raubtier á la Michael Andersons Orca inszeniert, vielmehr dreht sich The Grey um die Natur – sowohl die des Menschen als auch die des Caniden. Einige Arbeiter einer Erdölraffinerie in Alaska reisen nach getaner Arbeit mit einer kleinen Maschine zurück in die Heimat. Inmitten eines Schneesturms gerät das Flugzeug in Turbulenzen und stürzt in der Einöde ab. Lediglich eine Handvoll überlebt den Absturz, sieht sich jedoch durch ein Wolfsrudel einer neuen Gefahr ausgesetzt. Scheinbar befinden sich die Männer im Jagdgebiet der Caniden und gelten damit als Konkurrenten. Der Einzelgänger Ottway (Liam Neeson) übernimmt daraufhin das Kommando.

Nun schickt sich Carnahan nicht unbedingt an, besonders originell sein zu wollen. Dank der Besetzungsliste und dem Status als Survival-Film ist absehbar, dass die Charaktere fortan Teil eines Abzählreims sind an dessen Ende nur einer stehen kann. Gleichzeitig nutzt The Grey Elemente anderer Genrevertreter: Die in einer verschneiten Einöde Gestrandeten erinnern an Frank Marshalls Alive, das Männer durch die Wildnis jagende Raubtier an Lee Tamahoris The Edge und das Szenario der umzingelten Gruppe durch einen vermeintlich überlegenen Gegner an John Carpenters Assault on Precinct 13. Hier wie dort sind die Figuren aber nicht nur zum Sterben da, sondern das Publikum darf sie auch zum Teil kennenlernen.

Zuvor hat uns Ottway im Prolog seine Kollegen quasi als Abschaum der Menschheit vorgestellt. Ex-Knackis und von der Gesellschaft ausgespuckte – “men unfit for mankind“. Auf den aggressiven Diaz (Frank Grillo) trifft dies ganz gut zu, auf die ruhigeren, bedachteren Talget (Dermot Mulroney) und Hendrick (Dallas Roberts) dagegen schon weniger. Die meisten von ihnen haben Familien zu Hause. Die Saisonarbeit auf einer abgelegenen Raffinerie sagt zudem mehr über sie aus, als es Worte vermutlich könnten. Am intimsten begegnen wir natürlich Ottway, der in einer Mischung aus Rückblende und Phantasie ins Bett zu seiner Frau flüchtet, nur um vom Film dann stets äußerst rabiat zurück in die Realität geholt zu werden.

Sowieso nimmt Carnahans Inszenierung eine wichtige Rolle in der Narration seiner simplen Geschichte ein. Der Flugzeugabsturz wird zum audiovisuellen Happening und die Wölfe zur oftmals lediglich dunklen Bedrohung, die mit glühenden Augen und Geheul überall und nirgendwo scheinen. Zugleich spielt der Film geschickt mit den Erwartungen. Wird ein Opfer der Caniden entsprechend exponiert, geschieht der nächste Angriff plötzlich vollkommen unerwartet. Die Folge ist, dass der Bildkomposition nicht mehr zu vertrauen ist, ein Angriff der Tiere genauso wahrscheinlich erscheint, wie kein Angriff. Diese Spannungsschraube ist eine der Stärken des Films und verleiht ihm streckenweise fast schon Jaws-Qualitäten.

Unterbrochen wird der Film-Flow lediglich, wenn The Grey sich allzu sehr seinen Figuren widmet. Denn so nett der Versuch ihrer Charakterisierung auch ist, so unerheblich fällt er letztlich durch das Abzählreimschema und die Austauschbarkeit der Nebenfiguren aus. Eine Lagerfeuerszene mit Anekdoten gerät hierbei genauso zu lang, wie die wiederholten Rückblenden von Ottway zu seiner Frau oder seinem Vater. Carnahans Survival-Thriller kommt folglich nicht um ein paar Längen in seiner zweiten Hälfte herum, weshalb dem Film eine Straffung von zehn Minuten sicherlich nicht geschadet hätte. Und auch die Darstellung der Wölfe hat neben ihren positiven Aspekten auch ihre etwas negativere Seite vorzuweisen.

Mit einer ausgeklügelten Taktik peitscht das Alphatier sein Rudel an, was in der Geschichte gleichzeitig als Analogie zu Ottways Gruppe dienen soll. Bisweilen allerdings gelangt die Dramatisierung der Caniden an ihre Plausibilitätsgrenzen, genauso wenn sich die CGI-Versionen doch stark von den realen Tieren unterscheiden. Nichtsdestotrotz ist Joe Carnahan mit The Grey sein bester Film seit Narc vor einem Jahrzehnt gelungen, der durch eine spannende Szenerie punktet und einen achtbaren Erfolg im Survival-Genre. Und wenn Liam Neeson am Ende Gott um Hilfe bittet, um so frustriert wie genervt “Fuck it. I’ll do it myself” zu raunen, dann merkt sogar das Alphatier, dass der Mensch auch dem Wolf ein Wolf sein kann.

6.5/10

4. Oktober 2008

Burn After Reading

Appearances can be... deceptive.

Jetzt sind sie wer, jetzt kennt man ihren Namen. Hatte sich das Massenpublikum zuvor noch nie groß von den Filmen der Coen Brüder Joel und Ethan beeindrucken lassen, wird jetzt fett Reibach gemacht. Denn jetzt sind sie ja Oscarpreisträger und außerdem spielen auch noch Brad Pitt und George Clooney mit, die beiden sozial engagierten, super sexy Hollywood-Stars und private best buddies. Dabei hat Clooney mit den Brüdern bereits O Brother, Where Art Thou? und Intolerable Cruelty gedreht – aber interessiert hatte sich damals kaum einer für die beiden Streifen. Und auch das mit Tom Hanks besetzte The Ladykillers-Remake war nicht gerade ein Hit an den Kinokassen. Dafür markierte in Amerika jetzt Burn After Reading den besten Start eines Coen-Films an den Kinokassen aller Zeiten – mit phänomenalen 19 Millionen Dollar Einspiel. Aber immerhin, besser als gar nichts. Sind die Coens nun en vogue? Massenkompatibel? No Country For Old Men sei Dank? Präsentierten die Brüder früher kleine und sehr feine Meisterwerke wie Fargo oder The Hudsucker Proxy, gingen diese am Bewusstsein der Bevölkerung dennoch vorbei. Da sich der Stil der Brüder nicht großartig verändert hat, zumindest in seiner Substanz, lässt sich die neugewonnene Popularität im Grunde nur durch die drei respektive vier Oscars vom Frühjahr erklären. Ironischerweise ist es mit den Coens in den letzten Jahren stets bergab gegangen, Filme wie Intolerable Cruelty oder The Ladykillers floppten nicht nur an den Kassen, sondern zu einem Großteil auch bei den Kritikern und hatten wenig von dem großartigen Humor aus ihren früheren Filmen wie The Big Lebowski vorzuweisen. Nach dem im wahrsten Sinne des Wortes staubtrockenen und endlos überschätzten No Country For Old Men bewegen sich die Brüder nunmehr wieder im humoristischen Fach der schwarzen Komödie.

Ein Spionage-Film soll Burn After Reading sein, vielleicht auch eine Rückkehr zu den Wurzeln. Ein CIA-Analyst namens Ozzy Cox (John Malkovich) wird wegen seines Alkoholproblems gefeuert – stattdessen will der gute Mann nun seine Memoiren schreiben, weiß jedoch nicht wie anfangen. Seine Frau Katie (Tilda Swinton) ist ohnehin genervt, vögelt lieber lieblos mit Harry Pfarrer (George Clooney), einem Vertreter des Schatzamtes. Da Katie die Scheidung von Ozzy will, zieht sie einige seiner Daten – darunter auch die Memoiren – auf CD und bringt sie ihrem Scheidungsanwalt. Dessen Sekretärin vergisst die CD in ihrem Fitness-Studio bei „Hardbodies“, wo sie in die Hände des Fitnesstrainers Chad Feldheimer (Brad Pitt) gerät. Dieser erkennt sofort, dass es sich hierbei um „highly classified shit“ handelt, und schafft es sogar die CD zu Cox zurück zu verfolgen. Ganz klar, hier dürfte eine Belohnung drin sein, denn Cox will sicher seinen „highly classified shit“ zurück haben. Hier kommt nun Chads Kollegin Linda Litzke (Frances McDormand) ins Spiel. Linda geht auf die fünfzig zu und ist mit ihrem Körper unzufrieden. Ihre Versicherung lehnt die finanzielle Übernahme ihrer gewünschten kosmetischen Operationen ab, weshalb sie in Cox’ „highly classified shit“ ihre Chance gekommen sieht. Was für die eine Seite eine Belohnung ist, stellt für die andere Erpressung dar. Der Austausch der Daten verläuft nicht nach Wunsch, denn irgendwo gerät auch noch Pfarrer in die ganze Situation hinein und ehe sich die Protagonisten versehen, haben sie ein Spiel begonnen, von dem eigentlich keiner genau weiß, worum es eigentlich geht. Wie bei den Coens nicht ungewöhnlich strikt sich die relativ simple Geschichte auf relativ komplizierten Bahnen. Die Protagonisten machen nicht viel, aber es gibt viele Protagonisten. Und wenn jeder seinen kleinen Teil beiträgt und immer wieder miteinander kollidiert, kann man schon mal den Überblick verlieren.

Ohne Frage lassen sich zwischen Burn After Reading und dem Coenschen Meisterwerk Fargo einige Parallelen herauslesen. Mehrere Parteien versuchen sich gegenseitig auszuspielen, während der red herring respektive McGuffin der Geschichte ziemlich simpel ist. Und was ein Coen-Film ist, darf auch seine typischen Muster nicht außen vor lassen. Besonders die jüdischen Namen haben es den Brüdern wieder einmal angetan und spiegeln zugleich die klassische Idiotie der Coenschen Figuren wieder. Harry Pfarrer, Linda Litzke, Chad Feldheimer – allein die Namen regen bereits zum Schmunzeln an. Doch lustige Namen und dumme Figuren ergeben noch lange kein neues Fargo. Im Gegenteil, bei ihrem Versuch Burn After Reading in dieselben Bahnen gleiten zu lassen scheitern die Brüder grandios. Zu trivial die Geschichte, zu uninspiriert der gesamte Vortrag. Was sich als „Komödie“ ankündigt ist zu einem Großteil der Laufzeit leidlich komisch, wenn überhaupt. Bezeichnenderweise manifestiert sich das gesamte Dilemma des Filmes in John Malkovichs Figur, die außer Flüchen nicht viel beizutragen hat und sich in jener Redundanz schon ziemlich schnell verliert. Ohnehin krankt das neueste Werk der Coens an den unausgearbeiteten Charakteren, deren Motivationen kaum erklärt werden. Wieso ist Pfarrer dermaßen paranoid? Hat er überhaupt einen Grund und wenn ja, welchen? Was bringt Chad dazu Linda zu helfen? Die Coens machen sich nicht viel Mühe für Erklärungen.

Stattdessen mutet der gesamte Film wie ein einziges Spaßprojekt an, von Freunden gedreht. Die Rollen für Malkovich, McDormand, Clooney und Pitt wurden den Darstellern auf den Leib geschrieben und man merkt den Stars durchaus an, dass sie Spaß an ihren Figuren hatten. Die Schrulligkeit ihrer Persönlichkeiten reicht jedoch nicht aus, um das wackelnde Gerüst der inhaltsschwachen Handlung alleine zu tragen. Dabei können die Coens durchaus in knappen Worten viel erzählen. Allein die Figur von Walter in The Big Lebowski ließ durch einen einzigen Blick von John Goodman tiefer blicken, als hier ein John Malkovich zu transferieren vermag. Das Dilemma der Coens setzt sich also fort, seit The Big Lebowski ist ein Film schlechter als der andere. Bewegten sich O Brother, Where Art Thou? und The Man Who Wasn’t There noch auf einem hohen kreativen Niveau, stellen die folgenden drei Filme der Brüder eine Degeneration dar. Und Burn After Reading ist sogar noch schlechter als No Country For Old Men, allein aufgrund der Tatsache, dass er viel zu selten lustig ist. Wenn Brad Pitt nicht wäre, hätte man im Grund gar keinen Anlass zum Lachen und in der Debilität seiner Figur geht gealterte Schönling richtig auf. Seine Hydrierungsgeiler Fitnesstrainer stiehlt allen anderen die Schau und hätte sogar eine Oscarnominierung verdient, die der Konkurrenz eines Heath-Jokers würdig ist. Auch einige andere Szenen, gerade der – extrem überhastete – Schluss sind hier zweifelsohne gelungen, können das Gesamtbild des Filmes jedoch nicht retten. Auch die inner-Coensche Referenz zu No Country For Old Men ist hier nervig, wenn auch nicht so nervig wie im einschläfernden Western der Brüder. Der Weg, den die beiden eingeschlagen haben, scheint ins Nichts zu führen, doch zumindest verspricht A Serious Man hier eine Verbesserung darzustellen. Mal keine großen Namen, vielmehr die Rückkehr zu alten Werten. Vielleicht gelingt es den Coens hier endlich mal wieder einen überzeugenden Film zu drehen – wünschenswert wäre es allemal.

6/10