Im Jahr 2009 war es dann schließlich so weit: Die USA entschuldigten sich bei den amerikanischen Ureinwohnern für all die Gewalt und Misshandlung, die seitens der Bevölkerung an ihnen verübt wurden. Wenn auch nicht öffentlich und im Grunde nicht wirklich. Präsident Obama unterzeichnete zwar eine Art Schuldeingeständnis mit dem Defense Appropriations Act, dieser wurde jedoch nie offiziell verkündet, wie auch Obama selbst sich nie öffentlich bei den Ureinwohnern entschuldigte. “I got some good news and I got some bad news”, sagt der Fährtensucher Cory (Jeremy Renner) an einer Stelle in Taylor Sheridons Krimi Wind River. Und könnte damit im Grunde über die Situation der amerikanischen Ureinwohner als Ganzes referieren.
Sheridans Film streift diese, erzählt im Kern jedoch einen gewöhnlichen Mord-Krimi. Auf dem Gelände des Wind River Indian Reservats findet Cory während der Jagd auf einen Berglöwen den Leichnam einer jungen Frau. Zu Tode erfroren und zuvor vergewaltigt. Zur Klärung der Zuständigkeit und des genauen Verbrechens wird FBI-Agentin Jane (Elizabeth Olsen) hinzugerufen. Die nimmt bereitwillig Corys Hilfe und Kenntnisse innerhalb des Waldgebietes und des Reservats an, um mit ihm und Ben (Graham Greene), Chef der Stammes-Polizei, den Fall aufzuklären, den Jane als Mord klassifiziert. Für Cory geraten die Ermittlungen zur Reise in die Vergangenheit, starb Jahre zuvor doch seine eigene jugendliche Tochter unter ähnlichen Umständen.
Amerikanische Ureinwohner machen etwa ein Prozent der US-Bevölkerung aus, viele von ihnen leben in Reservaten unter eigenen Rechtsbefugnis. Dort entsprechen die Lebensumstände jedoch in der Regel denen von Dritte-Welt-Ländern. Es gibt kaum Arbeit und viel Armut – die Kombination daraus bietet der Drogenkultur Hochkonjunktur. Keine ethnische Gruppe in den USA ist drogenanfälliger als die der Ureinwohner. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen beträgt oft keine $7,000 im Jahr, die Möglichkeiten für die Jugend sind gering und enden oft in Besserungsanstalten. Allesamt Aspekte, die Sheridan für seine Szenerie in Wind River aufgreift, um diese geschickt anzureißen, ohne sich allerdings dabei zu sehr in ihnen zu verlieren.
“I’m so tired of fighting this life”, entfährt es da Martin (Gil Birmingham) an einer Stelle, dem Vater des Opfers. Die Tochter ist tot, Sohnemann Chip lebt zwar am Ende der Straße, aber aufgrund seiner Drogenabhängigkeit doch in einer anderen Welt. Als Jane, Cory und Ben später Chip einen Besuch abstatten, eskaliert die Situation mit ihm und seinen Freunden gegenüber den Gesetzeshütern. “They expect to go to prison”, klärt Ben die junge FBI-Agentin auf. “It’s a rite of passage.” Es gehört zum Erwachsenwerden für diese Jugend dazu, ist normal, wird erwartet. Ein teuflischer Kreislauf dieser Bevölkerungsgruppe, den vor einem Jahr bereits die Dokumentation The Seventh Fire von Jack Pettibone Riccobono sehenswert skizzierte.
Die Situation der Ureinwohner auf dem Reservat ist in Wind River wie erwähnt aber nur Schauplatz, der Kern der Geschichte könnte sich im Grunde auch überall in Amerika und nicht nur in Wyoming abspielen. Nach und nach tasten sich Cory und Jane vor, um nachzuvollziehen, was mit dem Opfer passierte und wo. Eine besondere emotionale Note erhält die Geschichte dabei dadurch, dass Cory selbst ein Betroffener ist. Er weiß, was Martin durchmacht, was den Szenen zwischen den beiden Männern mehr Gewicht verleiht. Überaus gekonnt und atmosphärisch dicht inszeniert Sheridan den Verlauf des Mordfalls, nur um kurz vor Schluss in dem ausartenden Finale nahezu alles in den Sand zu setzen, was er sich aufbaute.
Plötzlich gerät das ruhige Krimi-Drama zum blutigen Action-Western. Primär weil Sheridan die Auflösung unverhältnismäßig ausarten lässt, kaum Motivation für das Gezeigte liefert, sobald die Hintergründe des Mordes deutlich werden. Auf einmal denkt Wind River nur so weit, wie seine Figuren schießen können. Was viel von dem einreißt, was sich der Film in den 60 Minuten zuvor geschickt aufgebaut hat. Dabei ließe sich der Schlussakt sogar weitestgehend auf die Weise und mit der Auflösung erzählen, wie es Sheridan tut (dramatisches Potential ist erkennbar), nur übertreibt es der Drehbuchautor in seinem zweiten Spielfilm, indem er die Geschehnisse in Rückblenden sowie danach überzieht und ins Absurde abdriften lässt.
Sauer stößt auch die Entscheidung auf, eine Geschichte über amerikanische Ureinwohner und einen Mordfall auf einem Reservat mit zwei weißen Hauptdarstellern zu erzählen. Wo dies bei Jane als außenstehende FBI-Agentin noch verständlich sein mag – und man dankbar sein muss, dass Wind River nicht die Route von Michael Apteds Thunderheart wählt –, will nicht wirklich klar werden, wieso Cory ein verständnis- und respektvoller Weißer gegenüber den Shoshonen sein muss, anstatt selbst einer zu sein. Gil Birmingham hätte die Rolle ebenso gut getragen, wie seine Leinwandpräsenz zeigt. Auch wenn der Film alleine mit Elizabeth Olsen in der Hauptrolle wohl kaum dem weißen US-Publikum gegenüber vermarktbar gewesen wäre.
Grundsätzlich überzeugt das Ensemble, das Julia Jones als Corys Ex-Frau, Kelsey Asbille als Martins Tochter und Mordopfer Natalie sowie Jon Bernthal und Martin Sensmeier in Nebenrollen aufweist. Insbesondere auch Jeremy Renner, dem obigen Absatz zum Trotz. Die Szenerie Wyomings sowie Utahs, eingefangen von Ben Richardson, unterstützt die Kraft und Schönheit, die mit amerikanischen Ureinwohnern verbunden werden. Veranschaulicht aber zugleich die Trostlosigkeit ihrer Situation. Ruhe und Abgeschottenheit können etwas Friedliches, wie sich in Wind River zeigt aber auch etwas Tödliches haben. Selbst wenn wir vom Wind River Indian Reservat sowie dem angrenzen Umland nur ein peripheres, statt ein wirkliches Bild erhalten.
Obschon der Großteil des dritten Akts viel von dem unterminiert, was er sich zuvor aufgebaut hat, kriegt Sheridan am Ende in den Schlussminuten doch noch leicht die Kurve. Insofern zeigt Wind River zwei Gesichter (“I got some good news and I got some bad news”), besitzt aber zumindest den Anstand, Schicksal und Historie der amerikanischen Ureinwohner nicht auszublenden, sondern in Ansätzen anzureißen, statt über die Vorfälle der Geschichte zu schweigen. “After all that we've been through I will make it up to you”, sang in “Hard to Say I’m Sorry” die US-Band Chicago. Die gleichnamige Stadt verdankt ihren Namen den Potawatomi, die sich wie die über 500 anderen Stämme sicher über eine Entschuldigung freuen würden. Besser spät als nie.
Sheridans Film streift diese, erzählt im Kern jedoch einen gewöhnlichen Mord-Krimi. Auf dem Gelände des Wind River Indian Reservats findet Cory während der Jagd auf einen Berglöwen den Leichnam einer jungen Frau. Zu Tode erfroren und zuvor vergewaltigt. Zur Klärung der Zuständigkeit und des genauen Verbrechens wird FBI-Agentin Jane (Elizabeth Olsen) hinzugerufen. Die nimmt bereitwillig Corys Hilfe und Kenntnisse innerhalb des Waldgebietes und des Reservats an, um mit ihm und Ben (Graham Greene), Chef der Stammes-Polizei, den Fall aufzuklären, den Jane als Mord klassifiziert. Für Cory geraten die Ermittlungen zur Reise in die Vergangenheit, starb Jahre zuvor doch seine eigene jugendliche Tochter unter ähnlichen Umständen.
Amerikanische Ureinwohner machen etwa ein Prozent der US-Bevölkerung aus, viele von ihnen leben in Reservaten unter eigenen Rechtsbefugnis. Dort entsprechen die Lebensumstände jedoch in der Regel denen von Dritte-Welt-Ländern. Es gibt kaum Arbeit und viel Armut – die Kombination daraus bietet der Drogenkultur Hochkonjunktur. Keine ethnische Gruppe in den USA ist drogenanfälliger als die der Ureinwohner. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen beträgt oft keine $7,000 im Jahr, die Möglichkeiten für die Jugend sind gering und enden oft in Besserungsanstalten. Allesamt Aspekte, die Sheridan für seine Szenerie in Wind River aufgreift, um diese geschickt anzureißen, ohne sich allerdings dabei zu sehr in ihnen zu verlieren.
“I’m so tired of fighting this life”, entfährt es da Martin (Gil Birmingham) an einer Stelle, dem Vater des Opfers. Die Tochter ist tot, Sohnemann Chip lebt zwar am Ende der Straße, aber aufgrund seiner Drogenabhängigkeit doch in einer anderen Welt. Als Jane, Cory und Ben später Chip einen Besuch abstatten, eskaliert die Situation mit ihm und seinen Freunden gegenüber den Gesetzeshütern. “They expect to go to prison”, klärt Ben die junge FBI-Agentin auf. “It’s a rite of passage.” Es gehört zum Erwachsenwerden für diese Jugend dazu, ist normal, wird erwartet. Ein teuflischer Kreislauf dieser Bevölkerungsgruppe, den vor einem Jahr bereits die Dokumentation The Seventh Fire von Jack Pettibone Riccobono sehenswert skizzierte.
Die Situation der Ureinwohner auf dem Reservat ist in Wind River wie erwähnt aber nur Schauplatz, der Kern der Geschichte könnte sich im Grunde auch überall in Amerika und nicht nur in Wyoming abspielen. Nach und nach tasten sich Cory und Jane vor, um nachzuvollziehen, was mit dem Opfer passierte und wo. Eine besondere emotionale Note erhält die Geschichte dabei dadurch, dass Cory selbst ein Betroffener ist. Er weiß, was Martin durchmacht, was den Szenen zwischen den beiden Männern mehr Gewicht verleiht. Überaus gekonnt und atmosphärisch dicht inszeniert Sheridan den Verlauf des Mordfalls, nur um kurz vor Schluss in dem ausartenden Finale nahezu alles in den Sand zu setzen, was er sich aufbaute.
Plötzlich gerät das ruhige Krimi-Drama zum blutigen Action-Western. Primär weil Sheridan die Auflösung unverhältnismäßig ausarten lässt, kaum Motivation für das Gezeigte liefert, sobald die Hintergründe des Mordes deutlich werden. Auf einmal denkt Wind River nur so weit, wie seine Figuren schießen können. Was viel von dem einreißt, was sich der Film in den 60 Minuten zuvor geschickt aufgebaut hat. Dabei ließe sich der Schlussakt sogar weitestgehend auf die Weise und mit der Auflösung erzählen, wie es Sheridan tut (dramatisches Potential ist erkennbar), nur übertreibt es der Drehbuchautor in seinem zweiten Spielfilm, indem er die Geschehnisse in Rückblenden sowie danach überzieht und ins Absurde abdriften lässt.
Sauer stößt auch die Entscheidung auf, eine Geschichte über amerikanische Ureinwohner und einen Mordfall auf einem Reservat mit zwei weißen Hauptdarstellern zu erzählen. Wo dies bei Jane als außenstehende FBI-Agentin noch verständlich sein mag – und man dankbar sein muss, dass Wind River nicht die Route von Michael Apteds Thunderheart wählt –, will nicht wirklich klar werden, wieso Cory ein verständnis- und respektvoller Weißer gegenüber den Shoshonen sein muss, anstatt selbst einer zu sein. Gil Birmingham hätte die Rolle ebenso gut getragen, wie seine Leinwandpräsenz zeigt. Auch wenn der Film alleine mit Elizabeth Olsen in der Hauptrolle wohl kaum dem weißen US-Publikum gegenüber vermarktbar gewesen wäre.
Grundsätzlich überzeugt das Ensemble, das Julia Jones als Corys Ex-Frau, Kelsey Asbille als Martins Tochter und Mordopfer Natalie sowie Jon Bernthal und Martin Sensmeier in Nebenrollen aufweist. Insbesondere auch Jeremy Renner, dem obigen Absatz zum Trotz. Die Szenerie Wyomings sowie Utahs, eingefangen von Ben Richardson, unterstützt die Kraft und Schönheit, die mit amerikanischen Ureinwohnern verbunden werden. Veranschaulicht aber zugleich die Trostlosigkeit ihrer Situation. Ruhe und Abgeschottenheit können etwas Friedliches, wie sich in Wind River zeigt aber auch etwas Tödliches haben. Selbst wenn wir vom Wind River Indian Reservat sowie dem angrenzen Umland nur ein peripheres, statt ein wirkliches Bild erhalten.
Obschon der Großteil des dritten Akts viel von dem unterminiert, was er sich zuvor aufgebaut hat, kriegt Sheridan am Ende in den Schlussminuten doch noch leicht die Kurve. Insofern zeigt Wind River zwei Gesichter (“I got some good news and I got some bad news”), besitzt aber zumindest den Anstand, Schicksal und Historie der amerikanischen Ureinwohner nicht auszublenden, sondern in Ansätzen anzureißen, statt über die Vorfälle der Geschichte zu schweigen. “After all that we've been through I will make it up to you”, sang in “Hard to Say I’m Sorry” die US-Band Chicago. Die gleichnamige Stadt verdankt ihren Namen den Potawatomi, die sich wie die über 500 anderen Stämme sicher über eine Entschuldigung freuen würden. Besser spät als nie.
5.5/10















Things aren’t always what they seem.
Neben einigen Nebenfiguren, wie dem von C. Thomas Howell dargestellten Officer Dewey, fokussiert sich die Serie primär auf diese sechs Cops. Während nicht zwingend stets alle sechs in einer Episode auftauchen müssen, kommt es jedoch des Öfteren vor, dass sich ihre Wege innerhalb einer Episode kreuzen. Grundsätzlich am Überzeugendsten agiert hier die Pilotfolge Unknown Trouble, an die lediglich See a Woman heranzureichen vermag. Die anderen Folgen sind an sich durchschnittlich. Wobei dies dadurch geschuldet ist, dass auch Southland zu jenen Serien zählt, deren Qualität abhängig ist, von dem Fall, der in der jeweiligen Episode behandelt wird. Ein roter Faden findet sich hier abgesehen von Janila, einer Jugendlichen, die als Zeugin gegen eine Latinobande fungieren soll, nicht. Die Serie weiß daher zuvorderst wegen ihrer sympathischen Figuren, allen voran der idealistische Sherman, zu gefallen. Die Darstellung des LAPD wirkt dann, bedenkt man die Geschichte des Dezernats, mitunter recht verblendend. Dennoch kann man Bidermans Serie eine gewisse grundsätzliche Qualität nicht absprechen. Ansätze für die bereits bestätigte zweite Staffel sind vorhanden. So zum Beispiel das Schicksal von Janila oder wieso Sherman ein Polizist wurde (seine Figur wirkt grob einem Mike Lowry aus Bad Boys entlehnt). Auch wenn Southland im Kern etwas zäh zu konsumieren ist, wird die zweite Staffel von mir wohl weiterverfolgt.
You don’t deserve to wear a mustache.
Was die Serie allerdings vermissen lässt, ist ein roter Faden. Zwar beginnt sie mit der Versetzung von Casey Shraeger (Amber Tamblyn), die ihren neuen Partner Jason Walsh (Jeremy Renner) ausspitzeln soll, doch läuft dies eher nebenbei. Auch die anderen Figuren, wie Henry Cole (Joshua Close) oder Eric Delahoy (Adam Goldberg) haben ihre kleinen Süppchen zu kochen (letzterer ist sich sicher, einen Gehirntumor zu haben, aber zu feige zum Arzt zu gehen). Somit verkommt The Unusuals zur case-of-the-week-Serie, die lediglich in 42 wirklich ihr Potential abrufen kann, auch wenn Boreland Day und The Tape Delay ebenfalls zu den besseren Folgen zählen. Generell lässt sich sagen, dass die Serie stets dann punktet, wenn sie tatsächlich die konventionelle Schiene verlässt und sich mehr an M*A*S*H und ähnlichen Satiren orientiert. Seltsam ist auch, dass hier ebenfalls wie in Southland mittels Tamblyns Figur das Mike-Lowry-Syndrom auftaucht. Reiche Menschen die als Cops lieber wenig Geld verdienen scheinen zum Genreklischee zu verkommen. Wenig überraschend wurde The Unusuals nicht für eine zweite Staffel erneuert. Schade ist das nicht unbedingt.
Now it’s family night.
Ensemble-Ergänzungen wie Nola (Lucy Liu) fallen da aufgrund ihrer konstruierten Einbindung mit gleich mehreren Figuren etwas unter den Tisch, während Samaire Armstrongs Charakter der Juliet gleich ganz gestrichen (und von den anderen Figuren auch nicht mehr erwähnt) wird. Simon Elder ist nun das große Thema, erst als finanzielle, dann als Karens (Natalie Zea) Liebhaber auch als interne Bedrohung. Das ist in der ersten Hälfte der zweiten Staffel – die ohnehin erstaunlich gut ist, allgemein, aber insbesondere im Vergleich zur zweiten Hälfte – noch eher das Thema, als in der weitestgehend themenlosen anderen Hälfte. Etwas plump gerät es dann mit dem – zugegeben, ungeplanten – Serienfinale, wenn auf einmal wieder die Frage nach Dutch George aufkommt. Eigentlich kann sich Dirty Sexy Money nicht entscheiden, was genau es sein will. Sicherlich manche Szenen sind komisch, was dieses Mal eher an Fitzgerald liegt, als an Seth Gabels Jeremy oder einer anderen Figur. Dennoch leidet die Serie nun unter ihrer Einbindung von Genreklischees (wer schläft mit wem und wieso und sowieso, am Ende schließt sich der Kreis). Das Staffel- und Serienfinale The Bad Guy ist dabei besonders enttäuschend, wobei auch die vorzeitige Klimax The Organ Donar recht schwach ist. Überzeugen können speziell The Family Lawyer und The Injured Party. Alles in allem verschenkt Craig Wright mit seiner neuen Serie gehörig Potential, weshalb es nicht schade ist, dass diese nun ihr Ende findet.
I’m Batman. And Robin.
Beide arbeiten nun bei der Firma Veridian Dynamics, einer Entwicklungsfirma für allerlei industriellen Quatsch wie kuhfleischfreies Fleisch, einer dritten Hand oder ganz einfach nur Jabberwocky („You do know about Jabberwocky, don’t you?“). Das Team wird komplettiert durch Teds Vorgesetzte, Veronica (Portia de Rossi), sowie den beiden Wissenschaftlern Phil (Jonathan Slavin) und Lem (Malcolm Barrett). Die Serie bezieht ihren Humor allen voran aus Veronicas unterkühlter Art mit ihren Untergebenen umzugehen, sowie bisweilen auch aus dem charmanten Trio Ted, Phil und Lem. Der einzige rote Faden der Show ist Teds und Lindas gegenseitiges Interesse aneinander, welchem Ted jedoch aus abwechselnden Gründen (zuerst sein Motto nur eine Büro-Affäre zu haben, dann seine Tochter Rose, die er alleine erzieht) nicht nachgeben möchte. Dabei besticht Victor Frescos Sitcom durch ihre teils brillanten Dialoge und ihre mitunter beeindruckende Situationskomik. Wie in so vielen Fällen (

