Am 9. Juni 1981 erblickte Natalie Hershlag in Jerusalem, Israel, das Licht der Welt. Das einzige Kind des israelischen Arztes Avner Hershlag, auf Fruchtbarkeit und Reproduktion spezialisiert, und der amerikanischen Hausfrau Shelley Stevens lebte mit seinen Eltern drei Jahre in der heiligen Stadt. Kennen gelernt hatten sich die Eltern in einem jüdischen Zentrum in den Vereinigten Staaten von Amerika. Hershlags Großeltern väterlicherseits waren im Konzentrationslager von Auschwitz ums Leben gekommen. 1984 zog es die Familie dann zurück in die USA, wo sie sich nach einigen Aufenthalten letztlich 1990 in Long Island, New York, niederließ. Im Alter von zehn Jahren wurde Hershlag von einem Revlon Agenten angesprochen, der sie als Kindermodel gewinnen wollte. Doch sie lehnte ab und besuchte stattdessen in ihrem Schulferien Theater Camps. Ein Jahr später wurde sie in einem Pizzastand entdeckt und zum Vorsprechen für einen Film des französischen Regisseurs Luc Besson eingeladen. Ihre Rolle als junge femme fatale in Leon – The Professional sollte ihr 1994 den Weg in eine internationale Karriere ebnen. In ihrer neuen Funktion als Schauspielerin nahm sie nun den Mädchennamen ihrer Großmutter an, um sich etwas Privatsphäre zu sichern. Die aufstrebende Schauspielerin Natalie Portman war geboren und Leon – The Professional wurde zum Kultfilm. In den nächsten beiden Jahren würde Portman mit einigen namhaften Regisseuren zusammenarbeiten. Ihr nächstes Engagement trieb sie sie als suizidale Filmtochter von Al Pacino zu Michael Manns Meisterwerk Heat, anschließend spielte sie eine gewichtige Rolle in Beautiful Girls, dem Meisterwerk von Jonathan Demmes verstorbenem Bruder Ted. Im selben Jahr würde sie auch Nebenrollen in Everyone Says I Love You von Woody Allen und Mars Attacks! von Tim Burton übernehmen.
Spätestens jetzt hatte sich die Israeli-Amerikanerin als ernstzunehmende Schauspielerin in Hollywood etabliert. Ein Jahr später würde sie mit Revenge of the Sith im erfolgreichsten Film 2005 zum letzten Mal ihre Rolle als Padmé spielen, ehe sie ein Jahr später mit Tom Tykwer ein Segment für den Episodenfilm Paris, je t’aime drehen sollte. Außerdem spielte Portman 2006 in dem kontrovers diskutierten V for Vendetta mit. Die Geschichte des Terroristen und Sympathieträgers V, nach der Comicvorlage von Alan Moore, sorgte fünf Jahre nach dem 11. September für Zündstoff. Diesbezüglich trat Portman im März 2006 an der Columbia Universität als Gastdozent auf und diskutierte in einem Kurs über Terrorismus und Terrorismusbekämpfung über V for Vendetta. Für den von den Wachowskis produzierten Sci-Fi-Actioner ließ sich Portman sogar eine Glatze schneiden. Ihr Aussehen hielt Regiegröße Milos Forman nicht davon ab ihr die weibliche Hauptrolle in seinem Goya’s Ghosts zu geben. Auch ihre nächsten beiden Kollaborationen würden sie mit namhaften Regisseuren zusammen bringen. Portman übernahm Nebenrollen in Wong Kar-Wais Amerikadebüt My Blueberry Nights und offerierte ihre erste Nacktrolle in Wes Andersons Kurzfilm Hotel Chevalier, der zu dessen The Darjeeling Limited hinführte.
Ebenfalls 2007 spielte sie dann noch die Hauptrolle in Zach Helms Regiedebüt Mr. Magorium’s Wonder Emporium. Dieses Jahr spielte Portman an der Seite von Scarlett Johansson in The Other Boleyn Girl die berühm-berüchtigte Anne Boleyn. Gegen Ende des Jahres wird sie gemeinsam mit Tobey Maguire und Jake Gyllenhaal in Brothers zu sehen sein, dem Remake von Susanne Biers Brødre zu sehen sein. Ebenfalls abgeschlossen sind die Dreharbeiten zu New York, I Love You, dem amerikanischen Gegenpart zu Paris, je t’aime. In jenem wird Portman nicht nur eine Rolle in einem der Segmente übernehmen, sondern zugleich auch ihr Regiedebüt geben. Während ihrer 14-jährigen Karriere konnte die 27-Jährige mit Regisseuren wie Woody Allen, Tim Burton, Michael Mann, George Lucas, Wong Kar-Wai und Milos Forman arbeiten und hat sich als viel versprechende Schauspielerin einen Namen gemacht. Entertainment Weekly führt sie auf Platz Zwei der Top 30 unter 30 Schauspielerinnen. Denselben Platz schrieb ihr das Empire Magazin in der Rubrik Sexiest Movie Stars ein Jahr zuvor zu. Inzwischen hat sich Portman nicht nur als Schauspielerin, sondern auch Stilikone etabliert. Neben Stella McCartney zählt auch Designer Zac Posen zu ihren Freunden, letzterer beschreibt sie sogar als seine Muse. Außerdem ist Portman mit Musiker Moby und Schriftsteller Jonathan Safran Foer befreundet, ebenso wie mit zahlreichen Schauspielkollegen wie Scarlett Johannson und Bryce Dallas Howard.
Im Gegensatz zu anderen Jungstars wie Edward Furlong, Lindsay Lohan oder Brad Renfro konnte sich Natalie Portman im Filmgeschäft erfolgreich durchsetzen und blieb dabei skandalfrei. Ohnehin gehört Portman ähnlich wie Anna Paquin zu den Jungschauspielern, die ihre Beständigkeit im Kino wohl eben jener skandalfreien Freizeit zu verdanken haben. Keine Alkoholexzesse wie bei einer Kirsten Dunst oder Drogendelikte wie bei den Kollegen Haley Joel Osment und Konsorten sind bei ihr der Fall. Im Gegenteil. Portman, die seit ihrem achten Lebensjahr Vegetariern ist, setzt sich verstärkt für karikative und soziale Einrichtungen ein. Sie ist nicht nur ein Vertreter für Tierrechte, sondern ist auch eine Botschafterin der Hoffnung für FINCA. Hierbei handelt es sich um eine Mikrofinanz-Organisation, die sich gegen Armut einsetzt. Im Zuge dessen hat Portman unter anderem Guatemala, Uganda und Ekuador besucht. Ihr Engagement für ihre Umwelt reicht zurück in ihre Kindheit, wo sie Mitglied der Tanzgruppe World Patrol Kids war. Im Jahr 2004 zählte Portman zu den vielen Prominenten, welche die Präsidentschaftskandidatur des Demokraten John Kerry unterstützen.




Jetzt ist es aber nicht so, als wollte You Don’t Mess With The Zohan zum politischen Statement verkommen, vielmehr erzählt Sandler die Geschichte eines Mannes, der versucht seinem Traum zu folgen, trotz aller Widrigkeiten. Als brachialer Kampfkoloss, der schwimmt wie ein Delphin, Kugeln mit seinem Nasenloch stoppen kann und ohnehin keinen Schmerz spürt, macht Sandler ebenso Spaß, wie als überkandidelter Scrappy Coco, der ein ums andere Mal zu viel die Hüfte schwingt und sein übergroßes Genital in Position bringt. Ob Sandler sich bei Zohan von den beiden Kult-Figuren Borat und Brüno seines britischen Kollegen Sacha Baron Cohen inspirieren ließ, ist ungewiss. Während Borat bereits 2000 in der Ali G Show auftrat, war Brüno erst 2003 Bestandteil des Programmes. Aber Sandlers Zohan ist auch so eine individuelle Figur, die sich mit den beiden Cohenschen Charakteren nicht unbedingt vergleichen lässt. Sex- und triebgesteuert ist für Zohan alles eine sexuelle Anspielung, seinen Avancen erliegen dabei meist ältere und beleibtere Frauen und damit gänzlich ein anderes Klientel wie zuvor seiner Figur Larry in Chuck & Larry. Lediglich Dalia widersteht seinen Flirtversuchen, doch das Genre setzt voraus, dass sie ihm am Ende doch erliegt. Wieso und weshalb wird durch den Film nicht klar, da beide relativ wenig gemeinsame Zeit allein verbringen (und Zohan die gesamte Kundschaft vögelt). Aber es spielt auch keine Rolle, denn Zohan ist der Star und auch in fast allen Szenen enthalten. Die Ausnahme bilden die Momente mit seinen Antagonisten, Salim und Grant Walbridge. Letzterer wird gespielt von Boxansager Michael Buffer und wer Buffer vom Boxen nicht kennt, wird wenig Spaß an seinen Auftritten haben. Im gewissen Sinne ist Zohan eine Rückbesinnung, da Sandler auf einen hauptsächlich unbekannten Cast setzt. Die weibliche Hauptrolle wird weder von Kate Beckinsale noch von Jessica Biel gespielt, sondern von Emmanuelle Chriqui (
Disney-Veteran Lima beginnt seinen Film auf die klassischste aller Disney-Arten, nicht nur im 2-D-Zeichenstil, sondern auch mit einem Buch. Wurden so bereits die Liebesgeschichten von Cinderella oder Beauty and the Beast eingeleitet, dient auch hier ein Märchenbuch dazu, eine Geschichte zu erzählen, die vor langer, langer Zeit begann. Sie spielt in dem träumerischen Land Andalasia und führt in ein Haus im Walde, bewohnt von der hinreizenden Giselle (Amy Adams). Diese Szene beispielsweise wird sehr explizit von Cinderella übernommen, man sieht Giselle inmitten ihres Zimmers und von ihrem Traumprinzen schwelgen. Ihre Freunde werden von verschiedenen Waldbewohnern dargestellt, hier finden sich Verweise zu Bambi, aber allgemein auch zu anderen Disney Werken. Ihre optimistische Liebe packt Giselle kurzerhand in ein musikalisches Gewand, auf welches wiederum der edle Prinz Edward (James Marsden) bei seiner Trolljagd aufmerksam wird. Beide finden sich, der Prinz rettet die holde Magd vor dem blutrünstigen Troll und die Hochzeit ist beschlossene Sache. Schließlich ist dies hier ein Disney-Film, da wird geheiratet, was einem über den Weg läuft.
Sicherlich referiert der Film hauptsächlich die drei Klassiker Snow White, Cinderella und 

Lee, der 2003 mit dem Studenoscar für seinen Kurzfilm Jesus Henry Christ ausgezeichnet wurde, konnte für seinen Debütfilm eine halbe Million Dollar von Verwandten und Freunden leihen. In Hollywood hatte niemand Interesse gehabt, sein Drehbuch zu verfilmen. Kurz vor seinem Independent-Start erhielt Lee dann einen Anruf aus Deutschland. Marco Weber, Chef von Senator Entertainment, wollte sein Drehbuch produzieren – genauso wie es war. Sicherlich eine Seltenheit in der Traumfabrik Hollywood und eine, die obschon großflächig breitgetreten, auch hier Erwähnung finden soll. Senator Entertainment möchte das neue respektive alte Miramax werden, eine Produktionsfirma für hoffnungsvolle Filmemacher, die hier (finanzielle) Unterstützung erfahren sollen. Somit wurde Lees Budget von $ 500.000 auf $ 7.500.000 angehoben und ein internationales Ensemble rund um Stars wie Julia Roberts, Ryan Reynolds und Willem Dafoe verpflichtet. Äußerst löblich ist das ganze und von Danny Moder als Kameramann und Javier Navarette als Komponist auch mitunter elegisch verpackt worden.